August 2018

„HOMUNKULUS – FILMWOCHE“                          

Schirmherr der Filmwoche ist KNUT ELSTERMANN  

Alle Filmabende werden von Knut Elstermann begleitet und moderiert !


Di            14.08.         20 Uhr        FRÜHER WAR ICH FILMKIND 

Filmgeschichten – Lebensläufe
Kinderdarsteller der DEFA erzählen. Sie wurden nicht als Stars gefeiert, auch nicht mit einer Rolle nach der anderen besetzt – aber der Erfolg der DEFA-Filme vom „Kleinen Muck“ über den „Tapferen Schulschwänzer“ bis zur „Dicken Tilla“ hing maßgeblich von den Leistungen der Kinderdarsteller ab. Der Filmjournalist Knut Elstermann hat vierzehn einstige Filmkinder befragt: wie sie zum Film kamen, wie die Arbeit mit den Regisseuren aussah, vor allem aber, wie ihr Leben nach dem Film verlief. Bilder von den Dreharbeiten erlauben einen Blick hinter die Kulissen, und zahlreiche Filmfotos erinnern an Filme, die Millionen Zuschauer bewegten.

Collage aus Lesung und DEFA-Filmausschnitten mit Knut Elstermann.


Mi     15.08.    11 Uhr     Die sieben Geißlein oder Jäger Kunos 3. Fall

Jäger Kuno lässt uns erneut an seinen Erfahrungen und seinem Wissen um das Märchenland teilhaben. Zum Beispiel, dass Herr Bock als ausgezeichneter Brunnenbaumeister in der Ferne im Einsatz ist. Will heißen, Frau Geiß ist mit den lieben Kleinen allein zu Haus. Das erfährt auch eine bekannte, pelzige Person und macht sich auf den Weg… Lässt sie sich aufhalten?

Eine abenteuerliche Geschichte, begleitet von einer sprechenden Standuhr, beginnt.       Ein Märchenspiel für die ganze Familie (Kinder ab 5 Jahren)!                                                   Regie: Antje König                                                                                                                      Es spielen: Karl Huck, Johanna Regina Huck


Mi   15.08.    20 Uhr    HEISSER SOMMER

Spielfilm (1968) mit u.a. Chris Doerk und Frank Schöbel unter Regie von Joachim Hasler.

Zwei Gruppen von Oberschülern trampen in den Sommerferien an die Ostsee und kommen sich auf der Autobahn in die Quere. Die elf Mädchen aus Leipzig geben den zehn Jungen aus Karl-Marx-Stadt das Nachsehen. An der See trifft man sich wieder. Die Jungen sind auf Vergeltung aus, führen die Mädchen in eine Mückenhölle. Der Spaß ist größer als der Ärger, und man kommt sich näher. Stupsi, die die Reise ihrer Gruppe organisierte, hat ein Auge auf Kai geworfen. Der jedoch ist hinter der flotten Brit her und kommt deshalb mit Wolf ins Gehege. Aber auch die kleinen Rivalitäten und so mancher Unfug stören den letztlich gelungenen Urlaub nicht, in dem einige neue Freundschaften geschlossen werden.  (FSK 12, 97 min.)


Do           16.08.20 Uhr    HALBE TREPPE

Spielfilm (2002) unter Regie von Andreas Dresen. Mit u.a. Axel Prahl, Thorsten Merten, Knut Elstermann, Gabriela Maria Schmeide, Steffi Kühnert (FSK 12, 111 min.)

Etwa auf halber Treppe ihres Lebens haben sich die befreundeten Paare Düring und Kukowski festgefahren. Chris und Kathrin Düring haben sich in Alltag und Bett nicht mehr viel zu sagen, während Uwe Kukowski rund um die Uhr in seiner Imbissbude schuftet und darüber seine Frau Ellen und die Kinder vergisst. Kein Wunder, dass sich die vereinsamte Ellen und der nach Abwechslung drängende Chris näher kommen. Doch das Verhältnis fliegt auf – plötzlich werden alle Karten neu gemischt, Bewegung kommt in den Alltag, und es zeigt sich, dass auch noch einmal kleine Wunder möglich sind… Berlinale 2002 · Wettbewerb · Silberner Bär; Chicago International Film Festival 2002 · Bester Regisseur (Andreas Dresen), Bestes Ensemble; Bayerischer Filmpreis 2002 · Beste Regie (Andreas Dresen), Bester Darsteller (Axel Prahl); Preis der deutschen Filmkritik 2002 · Bester Spielfilm


Fr   17.08.        11 Uhr     Die sieben Geißlein oder Jäger Kunos 3. Fall

Jäger Kuno lässt uns erneut an seinen Erfahrungen und seinem Wissen um das Märchenland teilhaben. Zum Beispiel, dass Herr Bock als ausgezeichneter Brunnenbaumeister in der Ferne im Einsatz ist. Will heißen, Frau Geiß ist mit den lieben Kleinen allein zu Haus. Das erfährt auch eine bekannte, pelzige Person und macht sich auf den Weg… Lässt sie sich aufhalten?

Eine abenteuerliche Geschichte, begleitet von einer sprechenden Standuhr, beginnt.       Ein Märchenspiel für die ganze Familie (Kinder ab 5 Jahren)!                                                   Regie: Antje König                                                                                                                      Es spielen: Karl Huck, Johanna Regina Huck


Fr    17.08.    20 Uhr      THOMAS THIEME: BAAL von BERTOLT BRECHT
Thomas Thieme_Arthur Thieme_Cop.Arthur Thieme

Im Zentrum des Dramas steht der egomanische Künstler, der auf Kosten der Gesellschaft lebt – hemmungslos, gierig, (selbst-)zerstörerisch. Es ist eine theatralisch-musikalische Spurensuche, auf der Thomas Thieme von seinem Sohn Arthur an der Bassgitarre begleitet wird. Die dicken Ölfarben bleiben dabei in der Kiste, der Stift und das weiße Blatt Papier sind Arbeitsmaterial. Leicht muss es werden, melancholisch, anarchisch – musikalisch. Von der Bühne in den Saal und zurück wird gerufen: „Glotzt nicht so romantisch!“

Konzertante Aufführung mit: Thomas Thieme, Arthur Thieme (Bassgitarre)

…und aufgrund großer Nachfrage gleich nochmal:

BAAL 14.02.16 A + Th Th 3Sa 18.08.  20 Uhr  THOMAS THIEME: BAAL
von BERTOLT BRECHT
Im Zentrum des Dramas steht der egomanische Künstler, der auf Kosten der Gesellschaft lebt – hemmungslos, gierig, (selbst-)zerstörerisch. Es ist eine theatralisch-musikalische Spurensuche, auf der Thomas Thieme von seinem Sohn Arthur an der Bassgitarre begleitet wird. Die dicken Ölfarben bleiben dabei in der Kiste, der Stift und das weiße Blatt Papier sind Arbeitsmaterial. Leicht muss es werden, melancholisch, anarchisch – musikalisch. Von der Bühne in den Saal und zurück wird gerufen: „Glotzt nicht so romantisch!“

Konzertante Aufführung mit: Thomas Thieme, Arthur Thieme (Bassgitarre)


Mo   20.08.   20 Uhr     DER TANGOSPIELER   

Leipzig 1968: Der Historiker Dallow wird nach 21 Monaten     Haft    aus dem Gefängnis entlassen. Sein Vergehen: Er war als Klavierspieler in einem Studentenkabarett eingesprungen, und der Text, den er mit einem Tango begleiten sollte, hatte Anstoß erregt. »Vergiß die dumme Geschichte«, wird ihm nun geraten. Dallow vergißt nicht, aber er ist gefühllos geworden und wie gelähmt. Selbst das Eingeständnis seiner Umwelt, daß ihm Unrecht geschehen ist, läßt ihn gleichgültig, zumal seine immer dringlicher werdende Suche nach Arbeit erfolglos zu bleiben scheint. Nach der literarischen Vorlage von Christoph Hein „Der Tangospieler“. Es wurde u.a. auf Hiddensee gedreht.                    DEFA-Spielfilm BRD, DDR, Schweiz von 1990; 96 min.; FSK: 12)                                     Regie: Roland Gräf                                                                                                                               In den Hauptrollen: Corinna Harfouch und Michael Gwisdek


Di   21.08.   20 Uhr  EINSAMKEIT – die unerkannte Krankheit: schmerzhaft, ansteckend, tödlich

Vortrag mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer


Mi           22.08.    20 Uhr  PALUCCA – „Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen“             Der Dokumentarfilm von Prof. Ralf Stabel und Konrad Hirsch zeichnet in 55 min.            ein vielschichtiges Portrait über die Pädagogin und Tänzerin Gret Palucca, die        zeitweise auch auf Hiddensee lebte.

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Do   23.08.    20Caspar David Friedrich (Film) Uhr                                                                           CASPAR DAVID FRIEDRICH – Grenzen der Zeit  Spielfilm | 1986 | 84 Minuten. Ein vielfach preisgekröntes, authentisches Filmdokument über den bedeutendsten Maler der deutschen Romantik: Caspar David Friedrich (1774-1840). Peter Schamonis Meisterwerk zeichnet sich durch große Nähe zum Werk des Malers aus. Die Zusammenarbeit mit der DEFA ermöglichte an Originalschauplätzen zu drehen. Ein Spielfilm (1986, 84 min.) über die Kunst des Sehens.


Fr   24.08.  20 UhrFrühling   FRÜHLINGSSINFONIE

Peter Schamonis Klassiker über die schwierige Liebe zwischen Pianistin Clara Wieck und Komponist Robert Schumann.
In den Hauptrollen: Nastassja Kinski, Herbert Grönemeyer             und Rolf Hoppe. Zweifach prämierter Spielfilm (1983; 103 min.) Peter Schamoni erhielt im Jahr 1983 den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Regie. Nastassja Kinski wurde ebenfalls im Jahr 1983 mit dem Filmband in Gold für die Beste darstellerische Leistung ausgezeichnet.


Sa   25.08.  20 Uhr                                                              RISIKEN & NEBENWIRKUNGEN DIGITALER INFORMATIONSTECHNIK                                                 

Vortrag mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer


Mo          27.08.          20 Uhr          EIN MANN GIBT AUSKUNFT

EMGA_Plakat_306„Freunde, nur Mut, lächelt und sprecht: Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht.“ In den Leipziger Kaffeehäusern schrieb Erich Kästner seine ersten Gedichte. 2010 trifft ein aus Leipzig stammender Chansonnier den Dresdner Dichter. Unter dem Motto „Ein Mann gibt Auskunft“ begegnen sich der Sänger und der Chronist seiner Zeit auf der Bühne. „Die Menschen sind gut“, wusste Kästner. „Nur die Leute sind schlecht“ – schrieb er dazu. Viele von Erich Kästners scharfen Beobachtungen gehören heute zum Alltagswortschatz: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ zum Beispiel. Man spricht Kästner, ohne es zu wissen.

In seiner Hommage an Erich Kästner macht Johannes Kirchberg eine tiefe Verbeugung vor dem Dichter und präsentiert eigene Vertonungen zeit- und gesellschaftskritischer Lyrik Erich Kästners. „Ein Mann gibt Auskunft“ legt Kästners Texte an seine Biografie an, sucht und findet Bezüge, die Gründe sind für so bekannte Gedichte wie „Sachliche Romanze“ oder „Monolog in der Badewanne“.


Di       28.08.     20 Uhr      EINMAL FREI. UND EINMAL GLÜCKLICH SEIN.

Johannes Kirchberg entdeckt Johannes R. Becher

Johannes Kirchberg entdeckt Johannes R. Becher

„Mein Leben steht in meinen Gedichten. Wer meine Gedichte liest und sich bemüht, sie zu verstehen, der wird daraus auch mein Leben kennenlernen, insofern es eine über das Private hinausragende Bedeutung hat.“ Johannes Kirchberg gestaltet einen musikalischen Abend mit Texten und Gedichten dieses fast vergessenen Autors. Doch wie nähert man sich diesem politischen Dichter, diesem dichtenden Politiker? Geht das überhaupt ohne Vorurteile?

Ja, es geht. Vor allem geht es menschlich! Und nein, man kann nicht vergessen, was besser zu vergessen wäre. Aber unter all dem Üblen den Menschen Becher in seiner immerwährenden Not liebevoll erkennen zu lassen, das ist Kirchbergs Bemühen. Und es gelingt ihm. Und so drückt er sich auch nicht um die Nationalhymne, deren Zeile „Deutschland, einig Vaterland“ zum meist zitierten Satz des letzten Jahrhunderts avancierte. Aber nie kommt auch nur der Hauch von Nostalgie auf. Und das ist der eigentliche Verdienst von Johannes Kirchbergs Programm.
Einige bekannte Gedichte wird man hören. Gedichte, die man als Lieder kennen kann, nun aber mit der Musik von Kirchberg. In dem Programm geht es um Heimat, den Heimatbegriff, das Ringen um Deutschland und Demokratie, den unbedingten Willen nach Frieden und auch um Liebe. Es gibt biografische Notizen und geschichtliche Bemerkungen. Ein Abend, der Interesse weckt an dieser zwiespältigen Person. An dem Münchner Dichter, der später der erste Kulturminister der DDR wurde.


Mi   29.08.     20 Uhr      DER TANGOSPIELER  

Lesung mit CHRISTOPH HEIN

Der Tangospieler ist eine Erzählung von Christoph Hein aus dem Jahr 1989. Die Buchpremiere fand am 18. Mai 1989 im Berliner Buchladen „Internationales Buch“ in der Spandauer Straße statt. Nach Verbüßung einer 21-monatigen Haftstrafe im Februar 1968 aus dem Gefängnis entlassen, findet Dr. Hans-Peter Dallow seinen alten Arbeitsplatz, eine Dozentur für Neuere Geschichte, besetzt. In seinem Wohnort Leipzig bemüht sich der 36-jährige Historiker vergeblich um Beschäftigung als Kraftfahrer. Ein Ereignis weltgeschichtlichen Ausmaßes – an dem der politisch sehr zurückhaltende Dallow gänzlich unbeteiligt ist – kommt dem inzwischen auf Hiddensee kellnernden Wissenschaftler unverhofft zu Hilfe. Im Fahrwasser des Prager Frühlings wird dem Spezialisten für das Fach ‚Anfänge der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert‘ am 4. September 1968 seine alte Dozentenstelle wieder angeboten. Dallow nimmt triumphierend an.


Do   30.08.    20 Uhr     DER TANGOSPIELER   

Leipzig 1968: Der Historiker Dallow wird nach 21 Monaten     Haft    aus dem Gefängnis entlassen. Sein Vergehen: Er war als Klavierspieler in einem Studentenkabarett eingesprungen, und der Text, den er mit einem Tango begleiten sollte, hatte Anstoß erregt. »Vergiß die dumme Geschichte«, wird ihm nun geraten. Dallow vergißt nicht, aber er ist gefühllos geworden und wie gelähmt. Selbst das Eingeständnis seiner Umwelt, daß ihm Unrecht geschehen ist, läßt ihn gleichgültig, zumal seine immer dringlicher werdende Suche nach Arbeit erfolglos zu bleiben scheint. Nach der literarischen Vorlage von Christoph Hein „Der Tangospieler“. Es wurde u.a. auf Hiddensee gedreht.                    DEFA-Spielfilm BRD, DDR, Schweiz von 1990; 96 min.; FSK: 12)                                     Regie: Roland Gräf                                                                                                                               In den Hauptrollen: Corinna Harfouch und Michael Gwisdek


Fr      31.08.    20 UhrPalucca. Der Film                                                        PALUCCA – „Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen“ Der Dokumentarfilm von Prof. Ralf Stabel und Konrad Hirsch zeichnet in 55 min. ein vielschichtiges Portrait über die Pädagogin und Tänzerin Gret Palucca, die zeitweise auch auf Hiddensee lebte.

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Kartenvorbestellungen unter Telefon: 038300 / 60593!

Vorbestellte Karten bitte 30 min. vor Vorstellungsbeginn abholen.

Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Änderungen vorbehalten/ Zusatzvorstellungen auf Anfrage möglich.

 

 


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